Die Dogwalker-Ausbildung ist eine Spezialausbildung im Hundebereich für Menschen, die die Betreuung von Hundegruppen professionell anbieten oder in Zukunft anbieten wollen. Sie richtet sich in erster Linie an Dogwalker bzw. Gassi-Geher, ist aber auch für Tierheimmitarbeiter, Mitarbeiter von Hundepensionen, Mehrhundebesitzer oder Züchter äußerst interessant. Es ist eine Spezialausbildung für alle, die täglich mit vielen Hunden umgehen, spazieren gehen und diese Hundegruppen managen müssen.
Gerade im Einzugsgebiet großer Städte wächst die Nachfrage an umfassenden Dienstleistungsangeboten rund um den Hund. Die Betreuung des eigenen Vierbeiners in zeitlichen Engpässen, sei es aus beruflichen, krankheitsbedingten oder privaten Gründen, ist für viele Hundebesitzer sehr wichtig, denn die Ansprüche des heutigen Hundehalters sind groß geworden. Der Hund soll betreut werden, Sozialkontakte pflegen und sich körperlich und geistig auslasten. Um als vertrauensvoller Dogwalker diesen Service anbieten zu können, ist eine fundierte Ausbildung in Theorie und vor allem Praxis wichtig.
Neben den Aspekten, wie der eigenständigen Arbeit, der ständigen Aktivität an der frischen Luft und in freier Natur, einer Leidenschaft für den Umgang mit dem Hund und seinem Halter und einem hohen Maß an Selbstbestimmung in der täglichen Arbeit eines Dogwalkers, gilt es auch eventuelle Schwierigkeiten souverän zu managen. Das sichere Abfragen der Eigenschaften des jeweiligen, zumeist unbekannten Kundenhundes, das Eingliedern in bestehende Hundegruppen und natürlich das Wissen um die eigenen Rechte und Pflichten sind für diesen Beruf unumgänglich. Auch hier greift die Dogwalker-Ausbildung.
Wie in allen CANIS-Ausbildungsbereichen wird der eigentlichen Schulung eine Veranstaltung vorgeschaltet, die es den Teilnehmern ermöglicht, einen Einblick in das jeweilige Tätigkeitsfeld und in die Art der Ausbildung und Arbeit zu erhalten. Eine Entscheidung, sei es durch den Teilnehmer oder durch CANIS, wird erst nach Absolvieren dieser Veranstaltung und eines zweitägigen Praktikums bei einem geprüften Dogwalker und zertifizierten Hundetrainer getroffen. Die Dogwalker-Ausbildung verläuft über den Zeitraum von 12 Monaten und erfolgt durch die Teilnahme an Workshops, Praktika und Seminaren. In dieser Zeit werden die Teilnehmer intensiv in den Bereichen Körpersprache und Kommunikation Mensch/Hund, Hundeverhalten, erste Hilfe am Hund, Leinenführigkeit, Rückruf, Aggressionen und Hundegruppen-Management weitergebildet. Um ein hohes Maß an Souveränität im Umgang mit Hundegruppen zu erlangen, ist der Praxisanteil der Ausbildung sehr hoch. Dieser wird in der gemeinsamen Arbeit in kleinen Gruppen umgesetzt. Somit sind alle Veranstaltungen speziell auf den Beruf des Dogwalkers ausgerichtet und zahnen didaktisch sinnvoll ineinander. Während seiner Ausbildungszeit absolviert der Auszubildende zwei zweiwöchige, externe Praktika bei ausgewählten Dogwalkern. Diese Praktika müssen schriftlich dokumentiert sein und sind bei CANIS vier Wochen vor der Abschlussprüfung einzureichen.
Die Abschlussprüfung nach 12 Monaten bildet das Ende der Spezialausbildung. Bei Bestehen der Prüfung ist der Absolvent berechtigt, die Bezeichnung CANIS-Dogwalker zu tragen. Bei Nichtbestehen der Prüfung kann nach Absprache nachgeprüft werden (Nachprüfungen sind kostenpflichtig). Es besteht eine Verpflichtung zu einer jährlichen zweitägigen Fortbildung, um die Bezeichnung CANIS-Dogwalker weiterhin tragen zu können.
Um sich für die Ausbildung anzumelden, fordern Sie bitte Unterlagen an bei:
CANIS - Zentrum für Kynologie, Im Wackenbach 2, 35687 Dillenburg-Niederscheld, info@canis-kynos.de
oder lassen Sie sich vorab telefonisch beraten unter: 02771 8009306